Die Waldfotografie ist für mich die Königsdisziplin der Landschaftsfotografie. Kein anderer Ort fordert mich so sehr heraus – und keiner schenkt mir zugleich so viel Ruhe und Inspiration. Wälder sind voller Geheimnisse: Sie können dicht und dunkel sein, lichtdurchflutet und freundlich, manchmal mystisch, manchmal unnahbar. Genau dieser Facettenreichtum macht sie für mich so faszinierend.
Ein gutes Waldfoto entsteht selten im Vorbeigehen. Es braucht Geduld, Achtsamkeit und die Bereitschaft, sich auf den Rhythmus der Natur einzulassen. Nebel, Lichtstimmungen, Strukturen und kleine Details – all das entscheidet darüber, ob aus einem Spaziergang ein besonderes Bild wird.
Die Kamera zwingt mich, genauer hinzusehen: Wie fällt das Licht zwischen die Bäume? Welche Linien führen den Blick? Wo liegt die Stille, wo die Kraft? Oft finde ich dabei nicht nur ein Motiv, sondern auch einen Moment des Ankommens bei mir selbst.
Mit meinen Bildern möchte ich die Atmosphäre des Waldes spürbar machen – seine Ruhe, seine Tiefe und seine Magie. Denn im Wald zeigt sich die Natur von einer Seite, die uns Demut lehrt: still, kraftvoll und doch voller feiner Nuancen.

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