Ich bin Chris 40 Jahre alt, und lebe mit meiner Partnerin, unserer Tochter, Hund und Katze in Mainz. Mein Zuhause ist aber nicht nur die Stadt – es sind auch die Wälder, Felder und Hügel rundherum, in denen ich meine Energie tanke und meine Kamera am liebsten dabeihabe.
Zur Fotografie kam ich 2017. Anfangs war es nur ein Ausgleich zum Alltag, doch schnell wurde mir klar, dass da mehr ist. Die Kamera hat mir beigebracht, langsamer zu werden, genauer hinzuschauen und Dinge wahrzunehmen, die im Vorbeigehen oft unsichtbar bleiben. Heute ist die Naturfotografie für mich mehr als ein Hobby: Sie ist eine Form von Achtsamkeit und ein wichtiger Anker im Umgang mit meiner Angststörung. Wenn ich draußen unterwegs bin, löst sich vieles, was schwer wirkt – Schritt für Schritt, Bild für Bild.
Besonders gern bin ich in meiner näheren Umgebung unterwegs: im Taunus, in Rheinhessen, im Rheingau oder im Mittelrheintal. Dort finde ich meine Motive – stille Wälder, sanfte Landschaften, stimmungsvolle Sonnenuntergänge und natürlich die Hunde, die mich auf meinen Wegen begleiten. Gerade in diesen alltäglichen, fast unscheinbaren Momenten liegt für mich oft die größte Schönheit.
Ein Zitat der Fotografin Orsolya Haarberg beschreibt genau das, was mich antreibt: „Die Natur ist reiner Geist, sie ist der größte Künstler. Wenn man seine Kunst dokumentieren will, muss man Kunst in der Natur sehen.“ Genau das versuche ich – nicht einfach nur festzuhalten, was vor mir liegt, sondern das Besondere sichtbar zu machen, die Kunst der Natur in meinen Bildern spürbar werden zu lassen.
Mit meinen Fotos möchte ich andere einladen, die Welt vielleicht für einen Augenblick mit meinen Augen zu sehen: vertraute Orte neu zu entdecken, Licht und Stimmungen intensiver wahrzunehmen oder einfach kurz innezuhalten. Wenn mir das gelingt, wenn meine Bilder dir einen Moment Ruhe schenken, dann habe ich genau das erreicht, was mich selbst immer wieder an die Kamera und in die Natur zieht.
Back to Top