Für mich ist die Fotografie von Menschen die wohl anspruchsvollste Form der Fotografie. Keine Landschaft, kein Tier und kein Gebäude stellt so hohe Anforderungen – denn hier geht es nicht nur um das richtige Licht oder die passende Perspektive, sondern um Vertrauen, Nähe und den Moment, in dem jemand wirklich er selbst ist.
Ein gutes Portrait entsteht nicht allein durch Technik, sondern durch Begegnung. Es zeigt nicht nur ein Gesicht, sondern einen Ausdruck, eine Stimmung, vielleicht sogar einen kleinen Teil der Geschichte, die diesen Menschen prägt. Genau das macht Menschenfotografie für mich so faszinierend – und gleichzeitig so herausfordernd.
Wenn es gelingt, diesen besonderen Augenblick einzufangen, entsteht etwas sehr Wertvolles: ein Bild, das mehr ist als nur eine Aufnahme. Es ist ein Stück Persönlichkeit, eingefroren in einem Moment, der nicht wiederkommt.
Darum habe ich großen Respekt vor der Fotografie von Menschen – und vielleicht reizt sie mich gerade deshalb so sehr. Sie erinnert mich daran, dass Fotografie mehr ist als Dokumentation: Sie ist Begegnung, Empathie und Kunst zugleich.







































